Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energieverbrauch in Berlin und Brandenburg
Potsdam () – Der Energieverbrauch der Berliner Industriebetriebe ist im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent gesunken. Das teilte das Amt für Statistik Berlin–Brandenburg mit.
Der Verbrauch ging demnach um 288 Terajoule auf 9.652 Terajoule zurück, vor allem bei Strom, leichtem Heizöl und Fernwärme. Seit dem Jahr 2015 hat sich der industrielle Energieverbrauch in der Hauptstadt insgesamt um 26 Prozent verringert.
In Brandenburg hingegen stieg der Energieverbrauch des Verarbeitenden Gewerbes im selben Zeitraum um drei Prozent an.
Der Anstieg betrug 5.277 Terajoule auf insgesamt 176.517 Terajoule. Verantwortlich für den Zuwachs waren laut der Behörde vor allem ein höherer Verbrauch von Erdgas, sonstigen Energieträgern und Strom.
Damit lag der industrielle Energieverbrauch in Brandenburg im Jahr 2024 bei 89 Prozent des Niveaus von 2015. Die gegenläufige Entwicklung in den beiden Ländern unterstreicht die unterschiedliche industrielle Struktur und Konjunktur in der Region.
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