Dax startet Schwach – Neue Wirtschaftsdaten bereiten Sorge

30. April 2026
1 min Lesezeit

Dax startet Schwach – Neue Wirtschaftsdaten bereiten Sorge

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklungen am Finanzmarkt Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Donnerstag schwach in den Handel gestartet, hat die Verluste in den ersten Minuten aber etwas reduziert. Kurz nach 9:30 Uhr standen 23.880 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,3 Prozent weniger als bei Vortagesschluss.

Sorgenfalten treiben den Investoren neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf die Stirn, wonach laut einer vorläufigen Schätzung die Einzelhandelsumsätze im März um reale zwei Prozent gegenüber dem Februar gesunken sind. „Die Einzelhandelsumsätze für den März geben einen Vorgeschmack auf die wirtschaftlichen Schäden -Krieges“, sagte Thomas Gitzel von der VP Bank. „Bleibt mehr Geld an der Tankstelle liegen, bleibt weniger übrig für anderweitigen Konsum.“

Der private Konsum litt im März unter einem Kaufkraftentzug aufgrund höhere Energiepreise, was auch negative Wachstumsimplikationen hat. „Mittlerweile wird auch immer deutlicher, dass es zu Zweitrundeneffekte kommen wird. Das will heißen: Die Unternehmen wälzen ihre höheren Einkaufspreise auf ihre Verkaufspreise über.“ Steigen die Preise breitflächig, werde dies auch in den kommenden Quartalen auf dem privaten Konsum lasten, sagte Gitzel.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1677 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8564 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 121,80 US-Dollar, das waren 3,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax startet schwach und verliert 0,3 Prozent.
  • Einzelhandelsumsätze im März sinken um zwei Prozent.
  • Höhere Energiepreise belasten den privaten Konsum.

Warum ist das wichtig?

  • Signalisiert Rückgang des Konsums und mögliche wirtschaftliche Schäden durch externe Faktoren
  • Höhere Energiepreise könnten langfristig den privaten Konsum belasten
  • Preisanstiege der Unternehmen könnten auf die Inflation und Kaufkraftentzug hinweisen

Wer ist betroffen?

  • Investoren
  • Verbraucher
  • Unternehmen

Zahlen/Fakten?

  • Dax startete bei 23.880 Punkten, 0,3 Prozent weniger als am Vortag
  • Einzelhandelsumsätze im März sanken um reale zwei Prozent gegenüber Februar
  • Ölpreis für ein Fass Brent bei 121,80 US-Dollar, 3,2 Prozent mehr als am Vortag

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung der weiteren Entwicklung der Einzelhandelsumsätze
  • Analyse der Auswirkungen steigender Preise auf den privaten Konsum
  • Beobachtung der Reaktionen der Märkte auf aktuelle Wirtschaftsdaten
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