Schwache "Frühjahrsbelebung" am Arbeitsmarkt

30. April 2026
1 min Lesezeit

Schwache "Frühjahrsbelebung" am Arbeitsmarkt

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Arbeitslosigkeit in Nürnberg bleibt hoch

() – Zu Jahresbeginn geht die Arbeitslosigkeit aufgrund der sogenannten „Frühjahrsbelebung“ typischerweise zurück – in diesem April hat es aber nur einen schwachen Schub gegeben. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte, sank die Zahl der Arbeitslosen zwar um 13.000 auf 3,008 Millionen, das waren aber 77.000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote bleibt gegenüber dem Vormonat unverändert bei 6,4 Prozent, gegenüber dem Vorjahr war sie 0,1 Prozentpunkte höher. „Eine Trendumkehr am Arbeitsmarkt ist noch nicht in Sicht“, sagte BA-Chefin Andrea Nahles. „Die Frühjahrsbelebung fällt auch im April schwach aus.“

Immerhin: Die Arbeitskräftenachfrage hat sich nach Angaben der Behörde insgesamt auf niedrigem Niveau stabilisiert, wenngleich es auch hier nochmal einen kleinen Rückgang gab. Im April waren demnach 641.000 offene Arbeitsstellen gemeldet, 5.000 weniger als vor einem Jahr.

1,07 Millionen Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im April Arbeitslosengeld, 93.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet im April auf 3,826 Millionen. Gegenüber April 2025 war dies ein Rückgang um 125.000 Personen. 7,0 Prozent der in lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jobcenter (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Arbeitslosenzahl sank um 13.000 auf 3,008 Millionen, liegt aber 77.000 über dem Vorjahr.
  • Arbeitslosenquote bleibt bei 6,4 Prozent, 0,1 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.
  • 1,07 Millionen Personen erhielten Arbeitslosengeld, 93.000 mehr als vor einem Jahr.

Warum ist das wichtig?

  • Schwache Frühjahrsbelebung deutet auf instabilen Arbeitsmarkt hin
  • Höhere Nachfrage nach Arbeitslosengeld zeigt steigende Hilfebedürftigkeit
  • Stagnierende Arbeitslosenquote signalisiert mögliche Herausforderungen für die Wirtschaft

Wer ist betroffen?

  • Arbeitslose
  • Personen, die Arbeitslosengeld erhalten
  • Bürgergeldberechtigte

Zahlen/Fakten?

  • Arbeitslosenanzahl sank um 13.000 auf 3,008 Millionen
  • 641.000 offene Arbeitsstellen im April, 5.000 weniger als im Vorjahr
  • 1,07 Millionen erhielten Arbeitslosengeld, 93.000 mehr als vor einem Jahr

Wie geht’s weiter?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss