Schwerin legt Projektskizze für Landesgartenschau 2035 vor

29. April 2026
1 min Lesezeit

Schwerin legt Projektskizze für Landesgartenschau 2035 vor

Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Stadtentwicklung in Schwerin: Landesgartenschau geplant

() – Die Landeshauptstadt Schwerin hat eine erste Projektskizze für die Ausrichtung einer Landesgartenschau vorgelegt. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.

Unter dem Motto „Miteinander – Erbe bewahren – Wandel gestalten“ sollen die Pläne nun der Stadtvertretung vorgelegt werden, die über den nächsten Schritt entscheiden soll.

Geplant ist die Landesgartenschau auf dem früheren KIW „Vorwärts“-Gelände und dem alten Güterbahnhof. Die beiden angrenzenden Areale umfassen insgesamt 39 Hektar und gelten als zentrale Potenzialflächen für den innerstädtischen Wohnungsbau.

Die Idee des Vereins Pro Schwerin, das Gelände mit einer Gartenschau für den Bau bezahlbarer Wohnungen vorzubereiten, habe die Entscheidungsträger überzeugt, hieß es. Die Investitionen werden auf rund 73 Millionen Euro geschätzt, die Durchführungskosten auf knapp zehn Millionen Euro.

Kalkuliert wird mit 440.000 Besuchern.

Neben dem Hauptareal sollen die Schwimmende Wiese am Bertha-Klingberg-Platz und der ehemalige Küchengarten am Franzosenweg als weitere Ausstellungsflächen eingebunden werden. Ein „Grünes Band“ soll die drei Flächen verbinden und Besucher in die Innenstadt lenken.

Zudem ist eine „Grüne Acht“ entlang der Fahrradroute um den Schweriner See geplant, die acht Standorte wie den Zippendorfer Strand, das Freilichtmuseum Mueß und den Landschaftspark Raben Steinfeld einbezieht. Noch geprüft werden müsse das Ausstellungsjahr 2035, da in zeitgleich die Bundesgartenschau geplant sei.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Das KIW Vorwärts- Gelände ust zusammen mit dem alten Güterbahnhof eine zentrale Potenzialfläche für den innerstädtischen Wohnungsbau in Schwerin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Schwerin plant eine Landesgartenschau auf dem KIW „Vorwärts“-Gelände und dem alten Güterbahnhof.
  • Die Investitionen werden auf rund 73 Millionen Euro geschätzt, mit 440.000 erwarteten Besuchern.
  • Weitere Ausstellungsflächen und ein „Grünes Band“ zur Innenstadt sind vorgesehen.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung innerstädtischen Wohnungsbaus
  • Schaffung von Freizeit- und Erholungsflächen
  • Stärkung der städtischen Identität und Gemeinschaft

Wer ist betroffen?

  • Stadtvertretung Schwerin
  • Vereins Pro Schwerin
  • Potenzialflächen für Wohnungsbau

Zahlen/Fakten?

  • 39 Hektar Fläche für die Landesgartenschau
  • Investitionen von rund 73 Millionen Euro
  • Schätzung von 440.000 Besuchern

Wie geht’s weiter?

  • Präsentation der Projektskizze an die Stadtvertretung
  • Entscheidung über den weiteren Verlauf und das Ausstellungsjahr 2035
  • Prüfung der Integrationsmöglichkeiten der weiteren Ausstellungsflächen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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