Europol-Bericht: 280 Festnahmen wegen Auftragsverbrechen

28. April 2026
1 min Lesezeit

Europol-Bericht: 280 Festnahmen wegen Auftragsverbrechen

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Internationale Zusammenarbeit gegen organisierte Kriminalität

Den Haag () – Im Rahmen einer internationalen Taskforce zur Bekämpfung organisierter Auftragsverbrechen sind binnen eines Jahres 280 Verdächtige festgenommen worden. Das geht aus einer internen Auswertung der europäischen Polizeibehörde Europol hervor, über die die „Welt“ (Mittwochausgabe) berichtet. Sechs der Festgenommenen gelten demnach als hochrangige Zielpersonen.

180 der Festgenommenen werden als Hintermänner eingeordnet, etwa 100 weitere als Minderjährige, die Auftragstaten ausführten. Die sogenannte Operational Taskforce (OTF) GRIMM wurde im April 2025 eingerichtet, um Strukturen zu bekämpfen, bei denen Gewaltverbrechen wie Auftragsmorde über kriminelle Netzwerke organisiert und vermittelt werden. Beteiligt sind laut Europol elf Länder, darunter , , und Großbritannien.

Zur Fahndung nach mutmaßlichen Drahtziehern sollen ab dem 29. April mehrere Verdächtige auf der Plattform „EU Most Wanted“ veröffentlicht werden. Darunter sind laut Europol zwei Männer aus Schweden, die unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes gesucht werden, sowie ein deutscher Staatsbürger, dem die Organisation von Tötungsdelikten, Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen wird.

Im Zuge der Ermittlungen identifizierten die Behörden mehr als 14.000 Online-Konten, die mit entsprechenden Aktivitäten in Verbindung stehen sollen. Mehrere Gewalttaten konnten nach Angaben der Behörde durch die internationale Zusammenarbeit verhindert werden, darunter versuchte Morde in Deutschland, den Niederlanden, und Schweden. Auch dabei seien Minderjährige beteiligt gewesen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Europol (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • 280 Verdächtige im Rahmen einer Taskforce festgenommen.
  • Sechs Festgenommene gelten als hochrangige Zielpersonen.
  • Ermittler identifizierten über 14.000 Online-Konten mit kriminellen Aktivitäten.

Warum ist das wichtig?

  • Bekämpfung organisierter Auftragsverbrechen hat hohe Priorität
  • Internationale Zusammenarbeit führt zu signifikanten Festnahmen
  • Verhinderung von Gewalttaten schützt die Gesellschaft

Wer ist betroffen?

  • 280 Verdächtige, davon 180 Hintermänner und rund 100 Minderjährige
  • Sechs hochrangige Zielpersonen
  • Beteiligt sind Behörden aus elf Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Schweden und Großbritannien

Zahlen/Fakten?

  • 280 Verdächtige festgenommen
  • 180 Hintermänner, 100 Minderjährige involviert
  • 14.000 Online-Konten identifiziert

Wie geht’s weiter?

  • Veröffentlichung mehrerer Verdächtiger auf "EU Most Wanted" ab 29. April
  • Weiterverfolgung mutmaßlicher Drahtzieher durch internationale Taskforce
  • Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen beteiligten Ländern zur Bekämpfung organisierter Kriminalität
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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