Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Prävention digitaler Gewalt in Schleswig-Holstein
Kiel () – Die Landesregierung in Schleswig-Holstein hat ein Zehn-Punkte-Maßnahmenpaket zur Prävention und Bekämpfung digitaler sexualisierter Gewalt vorgestellt. Politikerinnen von CDU und Grünen begrüßten die Initiative.
Die polizeipolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Birte Glißmann, sagte, digitale sexualisierte Gewalt sei insbesondere für Frauen und Mädchen eine reale Gefahr.
Sie forderte unter anderem eine bessere statistische Erfassung entsprechender Straftaten sowie zusätzliche Kapazitäten bei Polizei und Strafverfolgung.
Auch Catharina Nies, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, bezeichnete digitale Gewalt als ernstzunehmendes Problem. Sie sagte, es gebe neue Herausforderungen durch künstliche Intelligenz und sprach sich für strengere Regulierung von Plattformen sowie besseren Schutz für Betroffene aus.
Geplant sind unter anderem mehr Beratungsangebote, technische Unterstützung für Opfer sowie Schulungen.
Zudem soll der digitale Selbstschutz gestärkt werden. Auf Bundesebene wird eine Ausweitung von Ermittlungsbefugnissen und ein besserer rechtlicher Schutz angestrebt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Frau mit Smartphone (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Schleswig-Holstein hat ein Zehn-Punkte-Maßnahmenpaket zur Bekämpfung digitaler sexualisierter Gewalt vorgestellt.
- Politikerinnen von CDU und Grünen unterstützen die Initiative und fordern bessere Statistiken und Schutzmaßnahmen.
Warum ist das wichtig?
- Prävention und Bekämpfung digitaler sexualisierter Gewalt ist essentiell für den Schutz von Frauen und Mädchen.
- Verbesserung der Statistik und rechtliche Rahmenbedingungen unterstützen die Strafverfolgung.
- Stärkung des digitalen Selbstschutzes und erweiterte Beratungsangebote erhöhen die Sicherheit für Betroffene.
Wer ist betroffen?
- Frauen
- Mädchen
- Betroffene von digitaler Gewalt
Zahlen/Fakten?
- Zehn-Punkte-Maßnahmenpaket zur Bekämpfung digitaler sexualisierter Gewalt
- Verbesserung der statistischen Erfassung entsprechender Straftaten gefordert
- Geplante Maßnahmen beinhalten mehr Beratungsangebote und technische Unterstützung für Opfer
Wie geht’s weiter?
- Weitere Beratungsangebote schaffen
- Technische Unterstützung für Opfer ausbauen
- Stärkung des digitalen Selbstschutzes vorantreiben
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