Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gedenken in Schlieben: Erinnerung und Engagement
Schlieben () – Ministerpräsident Dietmar Woidke hat den historischen Ort des KZ-Außenlagers Schlieben-Berga im Landkreis Elbe-Elster besucht. Wie die Staatskanzlei mitteilte, nahm er anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Gedenkstätte am Tag der Offenen Tür teil und dankte dem dortigen Verein für das herausragende Engagement und die aktive Erinnerungsarbeit.
Zudem überreichte Woidke einen Scheck über 7.140 Euro aus Lottomitteln des Ministerpräsidenten, von dem der Verein einen Güterwagen Typ G als Ausstellungsstück erwerben möchte.
„Dem Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger ist es zu verdanken, dass dieser Ort vor dem Vergessen bewahrt wurde“, sagte Woidke. Erinnerung brauche Menschen, die Orte der Erinnerung lebendig halten.
Dafür engagierten sich die Mitglieder des Vereins mit großer Hingabe. Dass sich die Gedenkstätte zu einem würdigen Erinnerungsort entwickelt habe, sei ihr Verdienst.
Nur wegen dieses ehrenamtlichen Einsatzes könne man heute den Tag der offenen Tür zum 15. Jubiläum begehen.
Das KZ-Außenlager Schlieben-Berga war das drittgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Auf einem Areal von über 500 Hektar wurden bis zu 5.000 Gefangene festgehalten.
Im Jahr 2009 gründete sich der Verein Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga, zwei Jahre später wurde die Gedenkstätte im Beisein von Zeitzeugen sowie deren Nachkommen aus dem In- und Ausland eröffnet. Seitdem wird konstant mehr Sichtbarkeit für den wichtigen Erinnerungsort erzeugt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dietmar Woidke am 24.04.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ministerpräsident Dietmar Woidke besuchte die Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Schlieben-Berga.
- Er überreichte einen Scheck über 7.140 Euro für den Verein zur Förderung der Erinnerungsarbeit.
- Die Gedenkstätte feierte ihr 15-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür.
Warum ist das wichtig?
- Bedeutung der Erinnerungskultur für historische Orte
- Engagement der Bürger ist entscheidend für den Erhalt des Gedächtnisses
- Förderung von Gedenkstätten trägt zur Sichtbarkeit und Aufarbeitung der Vergangenheit bei
Wer ist betroffen?
- Ministerpräsident Dietmar Woidke
- Mitglieder des Vereins Gedenkstätte KZ-Außenlager Schlieben-Berga
- Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren
Zahlen/Fakten?
- 15-jähriges Bestehen der Gedenkstätte
- Scheck über 7.140 Euro aus Lottomitteln
- KZ-Außenlager Schlieben-Berga: drittgrößtes Außenlager von Buchenwald, über 500 Hektar, bis zu 5.000 Gefangene
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Aktivitäten zur Erinnerungskultur
- Weitere Projekte zur Sichtbarmachung des Gedenkortes
- Unterstützung durch öffentliche Mittel und Engagement der Bürger
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