Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Ulm bietet Kooperation in Zukunftstechnologien
Ulm () – Die Stadt Ulm hat der künftigen Landesregierung eine Zusammenarbeit bei Zukunftstechnologien angeboten. Das hat Oberbürgermeister Martin Ansbacher in zwei Schreiben an den voraussichtlichen Ministerpräsidenten Cem Özdemir und den Landes-CDU-Chef Manuel Hagel mitgeteilt.
Hintergrund ist die im Sondierungspapier angekündigte High-Tech-Strategie des Landes, die unter anderem Künstliche Intelligenz, Robotik, Life Sciences, Quantentechnologie sowie Wasserstoff- und Batterietechnologien fördern soll.
Ansbacher betonte in seinem Schreiben an Özdemir, Ulm sei ein idealer Standort, um diese Strategie zu prägen. Die Stadt biete Spitzenforschung, industrielle Anschlussfähigkeit und eine Stadtstruktur, die Wachstum ermögliche.
Als Beispiele nannte er die Voraussetzungen für ein Life-Science-Center durch die Universitätsklinik Ulm, das Bundeswehrkrankenhaus und die Vernetzung zwischen Forschung und Unternehmen. Auch im Bereich Wasserstoff- und Batterietechnologien verfüge Ulm mit dem ZSW, dem Helmholtz-Institut und dem Exzellenzcluster an der Universität über herausragende Kompetenzen.
In dem Schreiben an Manuel Hagel griff Ansbacher zudem die Idee einer zehnten Landesuniversität mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz auf und bot Ulm als Standort an.
Die Stadt verfüge mit der Universität Ulm, der Technischen Hochschule Ulm und außeruniversitären Einrichtungen über hohe Expertise in diesem Bereich. Das Land habe den Aufbau des regionalen KI-Exzellenzzentrums „KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm“ bereits mit drei Millionen Euro unterstützt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Cem Özdemir und Manuel Hagel (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ulm bietet der künftigen Landesregierung Zusammenarbeit bei Zukunftstechnologien an.
- Oberbürgermeister Martin Ansbacher betont Ulm als idealen Standort für die High-Tech-Strategie des Landes.
- Ansbacher schlägt Ulm als Standort für eine zehnte Landesuniversität mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz vor.
Warum ist das wichtig?
- Förderung von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und Robotik
- Ulm als idealer Standort für Spitzenforschung und industrielle Anbindung
- Unterstützung durch regionale Universitäten und Forschungseinrichtungen
Wer ist betroffen?
- Stadt Ulm
- voraussichtliche Landesregierung
- Universitätsklinik Ulm
Zahlen/Fakten?
- Ulm bietet Spitzenforschung und industrielle Anschlussfähigkeit.
- Das Land hat den Aufbau des KI-Exzellenzzentrums "KICU – Künstliche Intelligenz Campus Ulm" mit drei Millionen Euro unterstützt.
- Vorschlag für eine zehnte Landesuniversität mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz.
Wie geht’s weiter?
- Zusammenarbeit mit der Landesregierung bei Zukunftstechnologien anstreben
- Ulm als idealen Standort für die High-Tech-Strategie anbieten
- Standortvorteile für eine mögliche zehnte Landesuniversität mit KI-Schwerpunkt präsentieren
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