Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Energiepolitik in Niedersachsen und den Niederlanden
Hannover () – Das niederländische Unternehmen ONE-Dyas B.V. hat gemeinsam mit seinen Partnern die Absicht, Erdgas aus dem Feld N04 in der Nordsee zu fördern. Da das Vorhaben in der niederländischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) an der Grenze zu Deutschland liegt, wird die deutsche Öffentlichkeit nun beteiligt.
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat die Auslage der Antragsunterlagen bekanntgegeben.
Geplant ist die Errichtung einer Satellitenplattform rund 40 Kilometer vor der niederländischen Küste. Diese soll über eine etwa 14 Kilometer lange Pipeline an die bestehende Förderplattform N05-A angeschlossen werden.
Die Plattform, die Pipeline und die Bohrungen liegen vollständig auf niederländischem Territorium, die Plattform jedoch nur 650 Meter von der deutschen Grenze entfernt. Da die Gasfelder N04-A und N04-C bis in den deutschen Sektor reichen, sind grenzüberschreitende Auswirkungen nicht auszuschließen, teilte das LBEG mit.
Die Unterlagen sind im UVP-Portal des Bundes und auf der Internetseite des LBEG einsehbar.
Stellungnahmen können bis zum 5. Juni per E-Mail an die niederländische Behörde sowie in Kopie an das LBEG gesendet werden. Das Verfahren basiert auf der Espoo-Konvention, die eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung vorsieht.
- Bericht: Stuttgart 21 soll erst 2031 fertig werden - 8. Juni 2026
- Frankfurt schließt Verfahren wegen Mietpreisüberhöhung ab - 8. Juni 2026
- Royal Antwerpen und Hannover 96 bereiten sich in Iserlohn vor - 8. Juni 2026
