Union erhöht Druck auf Pistorius

20. April 2026
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Union erhöht Druck auf Pistorius

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Verteidigungsreform in Berlin: Dringender Handlungsbedarf

() – Vor der für diese Woche erwarteten Vorstellung neuer Pläne und Reformen für die Bundeswehr mahnt die Unionsfraktion im Bundestag ein deutlich höheres Tempo bei deren Umstrukturierung an. „Bis 2029 ist es nicht mehr lang“, sagte ihr verteidigungspolitischer Sprecher Thomas Erndl dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe) mit Blick auf das Jahr der angestrebten „Kriegstüchtigkeit“. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) müsse „dringend einen Zahn zulegen“.

„Wir benötigen einen realistischen und überprüfbaren Plan dafür, wie die Bundeswehr der Zukunft aussehen soll und in welchen Schritten wir dorthin kommen“, sagte der CSU-Politiker weiter. Bisher gebe es „kaum mehr als die Zahl 260.000“ als angestrebte Größe der Truppe. Als Teil des angekündigten Aufwuchsplanes, der am Dienstag den Parlamentariern und am Mittwoch der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, erwartet Erndl Klarheit darüber, wie sich die zusätzlichen Soldaten auf die verschiedenen Einheiten in Heer, Luftwaffe oder Marine verteilen sollen.

Es folge „im Sommer dann eine noch detailliertere Verteidigungsaufstellung für den Ernstfall“. Dies sei „ganz schön spät“, da die für die künftige Truppengröße maßgeblichen Nato-Beschlüsse aus dem vergangenen Frühsommer stammten, kritisierte Erndl: „Das Zeitfenster, in dem Entscheidungen noch rechtzeitig Wirkung bis 2029 entfalten können, schließt sich, gerade bei der Beschaffung.“ Daher müsse das Verteidigungsministerium nun „alle verfügbaren Maßnahmen ergreifen, um unsere Abschreckungsfähigkeit schnell und wirksam zu stärken.“ Dazu müsse es prüfen, ob „in der erprobte Systeme zügig in die eigenen Streitkräfte integriert werden können“ oder „auch innovative Ansätze, zum Beispiel Drohnen- oder Hyperschalltechnologien, in Betracht“ gezogen werden könnten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Boris Pistorius (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Unionsfraktion fordert schnellere Umstrukturierung der Bundeswehr.
  • Verteidigungsminister Boris Pistorius muss neue Reformpläne präsentieren.
  • Kritische Anmerkung zu Zeitrahmen und Integration neuer Technologien.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Dringlichkeit bei der Umstrukturierung der Bundeswehr bis 2029
  • Notwendigkeit eines klaren und überprüfbaren Plans für die Zukunft der Bundeswehr
  • Schnelle Integration bewährter Systeme und neuer Technologien zur Stärkung der Abschreckungsfähigkeit

Wer ist betroffen?

  • Unionsfraktion im Bundestag
  • Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)
  • Bundeswehr und deren Soldaten

Zahlen/Fakten?

  • Angestrebte Größe der Bundeswehr: 260.000 Soldaten
  • Ziel der "Kriegstüchtigkeit": 2029
  • Vorstellung von Plänen am Dienstag und Mittwoch dieser Woche

Wie geht’s weiter?

  • Präsentation neuer Pläne für die Bundeswehr am Dienstag und Mittwoch
  • Klärung der Truppenverteilung auf verschiedene Einheiten
  • Detailliertere Verteidigungsaufstellung im Sommer
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