Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Schleswig-Holstein: Kritik an Steuerplänen
Kiel () – Die Sozialministerin in Schleswig-Holstein, Aminata Touré (Grüne), hat die Bundesregierung für die angekündigte steuerfreie 1.000-Euro-Prämie kritisiert. „Es ist absurd, dass die Bundesregierung Entlastungsvorschläge macht, die größtenteils andere zahlen sollen“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe). „Bei den Ländern sorgt das für massiven Ärger, mancher Ministerpräsident ist auch ziemlich sauer.“
Natürlich würden die Beschäftigten sagen: „Her mit der Kohle“, so Touré. „Die haben wir als Land aber nicht.“
Die Bundesregierung bringe zudem Unternehmen in eine massiv unkomfortable Lage. Auf die Frage, ob sich im Landeshaushalt nicht etwas herausschneiden lasse, sagte sie, die ehrliche Antwort laute: „Null Chance. Ich mache seit neun Jahren hauptberuflich Politik und dachte früher schon, dass kein Geld da wäre“, sagte die Grünen-Politikerin. „Aber seit rund drei Jahren sparen wir Jahr für Jahr richtig und haben kaum Spielraum. Jetzt träume ich von den Zeiten von damals.“
Touré mahnt an, Deutschland müsse dringend einen Klimasozialplan aufstellen, um auf den Klima- und Sozialfonds der EU zugreifen zu können. Es gehe um eine Milliarde Euro pro Jahr, die dafür gedacht sei, „die Themen Klimawandel und sozialer Ausgleich endlich zusammenzudenken“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Aminata Touré (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Aminata Touré kritisiert die Bundesregierung für die steuerfreie 1.000-Euro-Prämie.
- Sie erwähnt, dass die Länder keine finanziellen Mittel haben, um diese Prämie zu unterstützen.
- Touré fordert einen Klimasozialplan, um EU-Fonds für den Klimawandel und sozialen Ausgleich zu erschließen.
Warum ist das wichtig?
- Kritik an der Bundesregierung wegen unausgewogener Entlastungsvorschläge
- Fehlende finanzielle Spielräume für effektive Maßnahmen in Schleswig-Holstein
- Dringender Bedarf an einem Klimasozialplan für klimapolitische und soziale Integration
Wer ist betroffen?
- Sozialministerin Aminata Touré
- Beschäftigte
- Unternehmen
Zahlen/Fakten?
- 1.000-Euro-Prämie von der Bundesregierung angekündigt
- Touré: "Null Chance" für finanzielle Spielräume im Landeshaushalt
- 1 Milliarde Euro pro Jahr für Klimasozialplan benötigt
Wie geht’s weiter?
- Kritik an der Bundesregierung für steuerfreie Prämie
- Dringender Bedarf an Klimasozialplan zur Mittelzuteilung
- Kein finanzieller Spielraum im Landeshaushalt
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