Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Umwelt- und Naturschutz in Baden-Württemberg
Stuttgart () – Mit den frühlingshaften Temperaturen sind in Baden-Württemberg die ersten Königinnen der Asiatischen Hornisse aktiv geworden. Das teilten das Umweltministerium und das Landwirtschaftsministerium des Landes mit.
Die Bevölkerung wird gebeten, gesichtete Tiere und Nester zu melden, um die Ausbreitung der invasiven Art einzudämmen.
Die Hornisse stellt eine Gefahr für Honigbienen, die Imkerei sowie den Obst- und Weinbau dar und kann mit ihren Stichen allergische Reaktionen auslösen. Die kleinen, etwa golfballgroßen Nester finden sich häufig im Siedlungsbereich unter Dachvorsprüngen, in Garagen oder Gartenmöbelboxen.
Werden diese Primärnester samt Königin jetzt entfernt, kann die spätere Entstehung großer Nester mit tausenden Arbeiterinnen verhindert werden.
Für die Entfernung von Primärnestern zwischen dem 1. Mai und dem 31. Juli stellt das Landwirtschaftsministerium Fördermittel in Höhe von 95.000 Euro bereit. Pro Nest können qualifizierte und registrierte Nestentferner 60 Euro erhalten, sodass die Entnahme für den Auftraggeber kostenfrei sein kann.
2025 wurden in Baden-Württemberg knapp 3.300 Nester gemeldet, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Von einer weiteren Ausbreitung wird trotz Bekämpfungsmaßnahmen ausgegangen.
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