Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen im Energiesektor Sachsen-Anhalt
Halle (Saale) () – Die Letztverbraucher in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr 12,2 Milliarden Kilowattstunden Strom bezogen. Das waren 0,6 Prozent mehr als 2023, wie das Statistische Landesamt mitteilte.
Die Erlöse der Versorger und Händler sanken hingegen um 293 Millionen auf 2.786 Millionen Euro.
Mit einem Anteil von 44,5 Prozent blieb die Industrie die größte Abnehmergruppe. Sie bezog 5,4 Milliarden Kilowattstunden.
Der Durchschnittserlös für Industriestrom lag bei 15,88 Cent pro Kilowattstunde und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 18,68 Cent. An private Haushalte wurden 2.922 Millionen Kilowattstunden geliefert, ein leichter Rückgang um 27 Millionen Kilowattstunden.
Der langfristige Trend zeigt einen nahezu stabilen Stromabsatz.
Im Jahr 2008 wurden noch 14.235 Millionen Kilowattstunden abgesetzt. In den Erlösen sind Netznutzungsentgelte, Stromsteuer, Konzessionsabgaben sowie Ausgleichsabgaben nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz enthalten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Strommast (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Letztverbraucher in Sachsen-Anhalt bezogen 12,2 Milliarden Kilowattstunden Strom, 0,6 Prozent mehr als 2023.
- Erlöse der Versorger sanken um 293 Millionen auf 2.786 Millionen Euro.
- Industrie bleibt größte Abnehmergruppe mit 5,4 Milliarden Kilowattstunden.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg des Stromverbrauchs zeigt wachsende wirtschaftliche Aktivität in Sachsen-Anhalt
- Rückgang der Erlöse könnte auf Preisverfall oder Marktveränderungen hindeuten
- Stabiler Stromabsatz ist wichtig für langfristige Energieplanung und -versorgung
Wer ist betroffen?
- Letztverbraucher in Sachsen-Anhalt
- Industrie
- private Haushalte
Zahlen/Fakten?
- 12,2 Milliarden Kilowattstunden Strom bezogen in Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr
- 293 Millionen Euro Rückgang der Erlöse auf 2.786 Millionen Euro
- Durchschnittserlös für Industriestrom betrug 15,88 Cent pro Kilowattstunde
Wie geht’s weiter?
- Stabiler Stromabsatz erwartet
- Weitere Entwicklungen in der Strompreispolitik möglich
- Analyse der Abnehmergruppen fortsetzen
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