Hamburg genehmigt ersten großen Ammoniak-Importhub Deutschlands

15. April 2026
1 min Lesezeit

Hamburg genehmigt ersten großen Ammoniak-Importhub Deutschlands

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Ammoniak-Importterminal für Hamburg geplant

() – Die Hamburger Umweltbehörde hat die Genehmigung für den Bau und Betrieb eines großen Ammoniak-Importterminals im Hafen erteilt. Das teilte die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) am Mittwoch mit.

Das Terminal des Unternehmens MB Energy soll auf dem Gelände des Tanklagers Blumensand entstehen und einen zentralen Beitrag zur künftigen Energieversorgung leisten.

Umweltsenatorin Katharina Fegebank betonte die Bedeutung des Projekts: Ammoniak sei ein Träger von grünem Wasserstoff und damit ein wichtiger Baustein für die Hamburger Pläne zur Energiewende. MB Energy-Manager Volker Ebeling sprach von einem „großen Stück“ für die Energiewende in der Stadt.

Das Terminal ist für den Import und die Verteilung von etwa 600.000 Tonnen Ammoniak pro Jahr vorgesehen, das als Wasserstoffspeicher, industrieller Rohstoff und alternativer Schiffsantrieb dienen soll.

Geplant sind ein neuer Lagertank, die Ertüchtigung einer bestehenden Anlegestelle und Verlademöglichkeiten für Bahnkesselwagen. Langfristig könnte eine sogenannte Cracker-Anlage entstehen, um den importierten Ammoniak vor Ort in Wasserstoff umzuwandeln und ins Netz einzuspeisen.

Das Projekt gilt als Grundstein für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in der Region.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hamburger Hafen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Hamburger Umweltbehörde hat Genehmigung für Ammoniak-Importterminal im Hafen erteilt.
  • Terminal soll 600.000 Tonnen Ammoniak pro Jahr importieren und zur Energiewende beitragen.
  • Langfristige Pläne für Umwandlung von Ammoniak in Wasserstoff vor Ort.

Warum ist das wichtig?

  • Beitrag zur künftigen Energieversorgung
  • Wichtiger Baustein für die Energiewende
  • Grundstein für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft

Wer ist betroffen?

  • Hamburger Umweltbehörde
  • MB Energy
  • Umweltsenatorin Katharina Fegebank

Zahlen/Fakten?

  • Genehmigung für Ammoniak-Importterminal erteilt
  • Kapazität: 600.000 Tonnen Ammoniak pro Jahr
  • Beitrag zur Hamburger Energiewende und Wasserstoffwirtschaft

Wie geht’s weiter?

  • Bau und Betrieb des Ammoniak-Importterminals beginnen
  • Langfristige Entwicklung einer Cracker-Anlage zur Wasserstoffproduktion geplant
  • Beitrag zur Energiewende und zur Wasserstoffwirtschaft in Hamburg leisten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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