Merz will Freihandelsabkommen mit der Afrikanischen Union

14. April 2026
1 min Lesezeit

Merz will Freihandelsabkommen mit der Afrikanischen Union

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Freihandelsabkommen zwischen Europa und Afrika

() – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich am Dienstag für ein Freihandelsabkommen mit der Afrikanischen Union ausgesprochen.

Die Europäische Union sei „der wichtigste Handelspartner und Investor in Afrika mit einem Handelsvolumen von 350 Milliarden Euro und, um noch mehr zu erreichen, ist eben auch eine afrikanische Freiheitszone wichtig“, sagte er anlässlich des Besuchs des Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union, Mahamud Ali Jussuf, in Berlin. „Perspektivisch wollen wir einen umfassendes Freihandelsabkommen zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union, denn das lehren uns die großen geopolitischen Krisen, die wir gegenwärtig erleben: Diversifizierung ist der Schlüssel, um Abhängigkeiten zu reduzieren auf beiden Seiten des Mittelmeeres.“

Merz sprach sich für eine Reform der internationalen Ordnung ein. „Afrikas Stimme in den Vereinten Nationen muss präsenter werden“, sagte er. „Für eine starke Stimme Afrikas in den Vereinten Nationen unterstützt den Wunsch nach zwei ständigen afrikanischen Sitzen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.“

Jussuf dankte Deutschland für die Unterstützung für den Frieden und die Entwicklung der Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union. „In diesen herausfordernden Zeiten und der Wirtschaftskrise, die folgt, verlässt sich die Afrikanische Union auf Deutschland“, sagte der Vorsitzende der Kommission.

Er kündigte an, dass sich Afrikanische Union in den aktuellen Konflikten für Frieden einsetzen werden. „Die Afrikanische Union wird immer im Zentrum der Vermittlungsversuche stehen und die Afrikanische Union wird sich auch einbringen“, so Jussuf.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mahmoud Ali Youssouf und Friedrich Merz am 14.04.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Friedrich Merz spricht sich für ein Freihandelsabkommen mit der Afrikanischen Union aus.
  • Mahamud Ali Jussuf dankt Deutschland für die Unterstützung der Afrikanischen Union.
  • Jussuf kündigt an, dass die Afrikanische Union sich in aktuellen Konflikten für Frieden einsetzen wird.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und Afrika
  • Unterstützung Afrikas in der internationalen Politik und Sicherheitsrat
  • Förderung von Frieden und Entwicklung in der Region

Wer ist betroffen?

  • Afrikanische Union
  • Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union
  • Deutschland

Zahlen/Fakten?

  • Handelsvolumen zwischen EU und Afrika: 350 Milliarden Euro
  • Unterstützung für zwei ständige afrikanische Sitze im UN-Sicherheitsrat
  • Ziel: umfassendes Freihandelsabkommen zwischen Afrika und EU

Wie geht’s weiter?

  • Freihandelsabkommen zwischen Afrikanischer und Europäischer Union vorantreiben
  • Afrikas Stimme in den Vereinten Nationen stärken
  • Unterstützung für Frieden und Entwicklung in Afrika fortsetzen
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