Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Polizei und Justiz in Hamburg optimieren Zusammenarbeit
Hamburg () – In Hamburg arbeiten Polizei und Staatsanwaltschaft ab Mitte April 2026 in einer gemeinsamen Eingangs- und Bearbeitungsstelle zusammen. Das teilten die zuständigen Behörden am Dienstag mit.
Ziel der neuen Stelle, kurz GEBS, ist es, bei sogenannten Massendelikten wie Sachbeschädigung oder Diebstahl schneller und effizienter zu ermitteln und Doppelarbeit zu vermeiden.
Insgesamt 56 Mitarbeiter des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft werden unter einem Dach zusammenarbeiten. Sie sollen jährlich etwa 35.000 Verfahren bearbeiten.
Die Stelle entscheidet unmittelbar nach Eingang einer Anzeige über das weitere Vorgehen, etwa ob ein Strafbefehl beantragt, Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt wird. Wiederholungstäter sollen so konsequenter verfolgt werden.
Die Pilotphase ist zunächst für ein Jahr geplant, anschließend wird eine Auswertung vorgenommen.
Innensenator Andy Grote sprach von einer ‚bundesweiten Innovation‘. Justizsenatorin Anna Gallina betonte, die räumliche Nähe erleichtere Abstimmungen und beschleunige Verfahren.
Die Einrichtung geht auf eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen zurück.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei in Hamburg (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg starten ab April 2026 gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle.
- Ziel ist schnellere Ermittlungen bei Massendelikten und Vermeidung von Doppelarbeit.
- 56 Mitarbeiter sollen jährlich etwa 35.000 Verfahren bearbeiten; Pilotphase dauert ein Jahr.
Warum ist das wichtig?
- Schnellere und effizientere Ermittlungen bei Massendelikten
- Vermeidung von Doppelarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft
- Konsequente Verfolgung von Wiederholungstätern
Wer ist betroffen?
- Polizei in Hamburg
- Staatsanwaltschaft
- Wiederholungstäter
Zahlen/Fakten?
- Ab Mitte April 2026 arbeiten Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg gemeinsam in einer Eingangs- und Bearbeitungsstelle.
- Insgesamt 56 Mitarbeiter des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft werden zusammenarbeiten.
- Jährlich sollen etwa 35.000 Verfahren bearbeitet werden.
Wie geht’s weiter?
- Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle ab Mitte April 2026
- Pilotphase für ein Jahr, anschließende Auswertung geplant
- Ziel: schnellere und effizientere Ermittlungen bei Massendelikten
- Polizei warnt vor Anrufen falscher Beamter in Rinteln - 14. April 2026
- Polizei sucht nach Männern nach sexuellen Übergriffen in Sulingen und Stuhr - 14. April 2026
- Feuerwehr verhindert Ausbreitung von Flächenbrand in Breckerfeld - 14. April 2026


