Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Stadtentwicklung in Friedrichshafen: Bohrarbeiten verzögert
Friedrichshafen () – Die Bohrungen für die Seethermie-Anlage am Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen müssen wiederholt werden, nachdem sich der Spezialbohrer im Seegrund verkeilt hat und brach. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Der Bohrer war bereits auf mehr als 500 Meter Länge vorgedrungen, als sich der Bohrkopf beim Zurückziehen in etwa 280 Metern Tiefe festsetzte und nicht mehr geborgen werden konnte.
Die Arbeiten für eine neue, etwas tiefere und seitlich versetzte Bohrung haben bereits begonnen und haben wieder eine Länge von über 350 Metern erreicht. Die Stadt rechnete mit solchen geologischen Risiken und hatte sie in der Kostenkalkulation berücksichtigt.
Die Verzögerung führt dazu, dass der Seezugang voraussichtlich erst Anfang August statt im Juni freigegeben werden kann. Für Veranstaltungsgäste wird es eine Interimsfläche geben, und der Bauzaun wird für reibungslose Lieferverkehre angepasst.
Die Verzögerung der Bohrung hat nach Angaben der Stadt keine Auswirkungen auf den Veranstaltungsbetrieb des Graf-Zeppelin-Hauses oder an der Uferpromenade.
Die fertige Bohrung soll eine Länge von 700 Metern haben, die Leitung wird auf weiteren 150 Metern im Seegrund bis zu einer Entnahmestelle in 15 Metern Tiefe verlegt. Die Fertigstellung der energetischen Sanierung des GZH wird nun für Ende März 2027 erwartet, statt wie ursprünglich geplant im Winter 2026/2027.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feststeckender Bohrer (Archiv), Stadt Friedrichshafen via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Spezialbohrer verklemmt sich im Seegrund und bricht ab
- Neue Bohrung hat begonnen, bereits 350 Meter erreicht
- Fertigstellung der energetischen Sanierung wird auf Ende März 2027 verschoben
Warum ist das wichtig?
- Geologische Risiken wurden eingeplant, was Kosten und Zeitmanagement betrifft
- Verzögerung hat keine negativen Auswirkungen auf den Veranstaltungsbetrieb
- Neue Bohrungen sind notwendig, um die energetische Sanierung abzuschließen
Wer ist betroffen?
- Stadt Friedrichshafen
- Veranstaltungsgäste
- Bauunternehmen
Zahlen/Fakten?
- Bohrungen für Seethermie-Anlage am Graf-Zeppelin-Haus müssen wiederholt werden
- Bohrer drang über 500 Meter vor, festgesetztes Bohrkopf in 280 Metern Tiefe
- Fertige Bohrung soll 700 Meter lang sein, Leitung weitere 150 Meter im Seegrund
Wie geht’s weiter?
- Neue, tieferer und seitlich versetzte Bohrung underway
- Voraussichtliche Freigabe des Seezugangs verschoben auf Anfang August
- Fertigstellung der energetischen Sanierung nun für Ende März 2027 geplant
- Beamtenbund will 1.000-Euro-Prämie auch für Öffentlichen Dienst - 15. April 2026
- Studie: Mehrwertsteuererhöhungen treffen Geringverdiener stärker - 15. April 2026
- Union und SPD streiten über Mieterschutz bei Heizungsgesetz-Reform - 15. April 2026

