Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Proteste im ÖPNV Niedersachsen
Hannover () – Die Gewerkschaft Verdi hat für kommende Woche zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen aufgerufen.Grund ist das Scheitern der Tarifverhandlungen nach drei Runden, wie die Gewerkschaft mitteilte. Betroffen sind zahlreiche Verkehrsbetriebe im ganzen Land: ÜSTRA Hannover, BSVG Braunschweig, GÖVB Göttingen, SWO Mobil Osnabrück, WVG Wolfsburg, Delbus Delmenhorst, Stadtbus Goslar, Stadtverkehr Hildesheim und die Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn, die über einen Anwendungstarifvertrag an den TV-N gebunden ist.
Verhandlungsführer Marian Drews erklärte, die Arbeitgeber blockierten bei der Forderung nach einer Reduzierung der Wochenarbeitszeit.
Man sei sich der Belastungen für die Fahrgäste bewusst, besonders angesichts hoher Spritpreise. Die Probleme des ÖPNV müssten jedoch politisch gelöst werden und dürften nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.
Die Warnstreiks sind für den 20. und 21. April geplant.
Am ersten Tag sind betriebsnahe Aktionen vor den Betriebshöfen vorgesehen. Am 21. April findet in Hannover eine zentrale Demonstration vom Betriebshof Glocksee zum Platz der Menschenrechte statt.
Die Abschlusskundgebung ist für 12:00 bis 13:00 Uhr angesetzt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bushaltestelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Verdi ruft zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen auf.
- Grund ist das Scheitern der Tarifverhandlungen nach drei Runden.
- Warnstreiks sind für den 20. und 21. April geplant.
Warum ist das wichtig?
- Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr zeigen die Unzufriedenheit der Beschäftigten.
- Der Konflikt könnte zu erheblichen Störungen im Verkehrsangebot führen.
- Politische Lösungen sind notwendig, um die Belastungen nicht auf die Mitarbeiter abzuwälzen.
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen
- Fahrgäste der betroffenen Verkehrsbetriebe
- Verkehrsbetriebe wie ÜSTRA Hannover, BSVG Braunschweig, GÖVB Göttingen, SWO Mobil Osnabrück, WVG Wolfsburg, Delbus Delmenhorst, Stadtbus Goslar, Stadtverkehr Hildesheim, Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn
Zahlen/Fakten?
- Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsen am 20. und 21. April geplant
- Betroffene Verkehrsbetriebe: ÜSTRA Hannover, BSVG Braunschweig, GÖVB Göttingen, SWO Mobil Osnabrück, WVG Wolfsburg, Delbus Delmenhorst, Stadtbus Goslar, Stadtverkehr Hildesheim, Lüchow-Schmarsauer Eisenbahn
- Abschlusskundgebung am 21. April von 12:00 bis 13:00 Uhr in Hannover
Wie geht’s weiter?
- Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr am 20. und 21. April
- Betriebsnahe Aktionen am ersten Tag
- Zentrale Demonstration in Hannover am 21. April
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