Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verkehrssicherheit in Göttingen: Entwicklungen und Trends
Göttingen () – Die Zahl der Verkehrsunfälle in Stadt und Landkreis Göttingen ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Das teilte die Polizeiinspektion Göttingen am Dienstag mit.
Demnach wurden 2025 insgesamt 7.649 Unfälle registriert, 300 weniger als im Vorjahr. Allerdings stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden leicht auf 1.012 an.
Positiv ist die Entwicklung bei den schweren Folgen: Die Zahl der Verkehrstoten sank von 12 auf 4, die der Schwerverletzten von 148 auf 139.
Polizeidirektor Niklas Fuchs, Leiter Einsatz der Polizeiinspektion, wertete den Rückgang der Gesamtunfallzahlen und der Todesfälle als ermutigendes Signal für die Verkehrssicherheitsarbeit. Gleichzeitig bleibe aber festzuhalten, dass jeder schwere Verkehrsunfall einer zu viel sei, sagte er.
Besorgniserregend sei der Anstieg der verletzten Kinder von 50 auf 74. Die Zahl der Leichtverletzten insgesamt stieg von 1.028 auf 1.128. Im Stadtgebiet Göttingen ging die Zahl der Unfälle zurück, während die der Schwerverletzten von 28 auf 34 stieg.
Bei den Verkehrsbeteiligungen zeigten sich unterschiedliche Trends: Während die Zahl der verletzten Rad- und Pedelecfahrenden von 294 auf 252 sank, stieg sie bei Pkw-Insassen, Motorradfahrenden und Fußgängern. Auf den Bundesautobahnen A 7 und A 38 im Zuständigkeitsbereich gab es weniger Unfälle, aber mehr mit Personenschaden und vier Todesopfer.
Fuchs kündigte an, die Präventions- und Kontrollarbeit zu den Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnde Rücksichtnahme fortzusetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl der Verkehrsunfälle in Göttingen sank auf 7.649, 300 weniger als im Vorjahr
- Anstieg der Unfälle mit Personenschaden auf 1.012 und verletzten Kindern auf 74
- Verkehrstote reduzierten sich von 12 auf 4, Schwerverletzte von 148 auf 139
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Gesamtunfallzahlen zeigt positive Entwicklung für die Verkehrssicherheit.
- Anstieg der verletzten Kinder und Leichtverletzten erfordert Aufmerksamkeit und Maßnahmen.
- Unterschiedliche Trends bei Verkehrsbeteiligungen verdeutlichen spezifische Risiken für verschiedene Gruppen.
Wer ist betroffen?
- Verkehrsteilnehmer mit Personenschaden
- Kinder als Verletzte
- Pkw-Insassen, Motorradfahrende und Fußgänger
Zahlen/Fakten?
- 7.649 Verkehrsunfälle 2025, 300 weniger als im Vorjahr
- 1.012 Unfälle mit Personenschaden
- Verkehrstote sanken von 12 auf 4, Schwerverletzte von 148 auf 139
- Anzahl verletzter Kinder stieg von 50 auf 74
- Leichtverletzte insgesamt stiegen von 1.028 auf 1.128
- Unfälle im Stadtgebiet Göttingen reduzierten sich, Schwerverletzte stiegen von 28 auf 34
- Verletzte Rad- und Pedelecfahrende sanken von 294 auf 252
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Präventions- und Kontrollarbeit zu Hauptunfallursachen
- Fokus auf Geschwindigkeit, Ablenkung und mangelnde Rücksichtnahme
- Weitere Analyse der steigenden Unfallzahlen bei bestimmten Verkehrsteilnehmern
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