Magdeburger Klinik setzt auf MRT-basierte Strahlentherapie

13. April 2026
1 min Lesezeit

Magdeburger Klinik setzt auf MRT-basierte Strahlentherapie

Sachsen-Anhalt - Was ist passiert – was dahinter steckt

Medizinische Innovation in Magdeburg

() – Die Universitätsmedizin Magdeburg hat eine neue Software zur Verbesserung der Strahlentherapie eingeführt. Das teilte die Klinik mit.

Mit der Technologie der Firma Therapanacea können aus MRT-Aufnahmen sogenannte synthetische CT-Bilder erzeugt werden, was die Planung von Bestrahlungen präziser machen soll.

Bisher mussten für die Therapieplanung normalerweise CT- und MRT-Bilder in einem aufwendigen Schritt kombiniert werden. Die neue Software berechnet nun aus den MRT-Daten ein synthetisches CT, sodass beide Informationsarten aus einer einheitlichen Bildbasis stammen.

Ein klassisches CT bleibt laut Klinik in vielen Fällen weiterhin Teil der Behandlung, die neue Methode ergänze aber die Planung und erhöhe die Genauigkeit.

Der Einsatz erfolgt bei ausgewählten Indikationen, bei denen eine hohe Weichteilauflösung nötig ist. Durch den Wegfall der Bildüberlagerung sollen Ungenauigkeiten reduziert werden, was eine exaktere Abgrenzung des Tumors und einen besseren Schutz des umliegenden Gewebes ermöglicht.

Die Universitätsmedizin Magdeburg ist nach eigenen Angaben die erste Klinik in , die diese Technologie nutzt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhausbett (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Universitätsmedizin Magdeburg hat neue Software zur Verbesserung der Strahlentherapie eingeführt.
  • Mit Therapanacea-Technologie werden aus MRT-Aufnahmen synthetische CT-Bilder erzeugt.
  • Die Methode soll die Planung von Bestrahlungen präziser und exakter machen.

Warum ist das wichtig?

  • Präzisere Planung der Strahlentherapie durch synthetische CT-Bilder
  • Reduzierung von Ungenauigkeiten und besserer Schutz des umliegenden Gewebes
  • Innovative Technologie als erster Einsatz in Sachsen-Anhalt

Wer ist betroffen?

  • Patienten, die eine Strahlentherapie benötigen
  • Mitarbeiter der Universitätsmedizin Magdeburg
  • Fachkräfte im Bereich Radiologie und Onkologie

Zahlen/Fakten?

  • Universitätsmedizin Magdeburg hat neue Software zur Strahlentherapie eingeführt.
  • Erste Klinik in Sachsen-Anhalt, die die Technologie von Therapanacea nutzt.
  • Ermöglicht synthetische CT-Bilder aus MRT-Aufnahmen zur verbesserten Therapieplanung.

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Anwendung der neuen Software bei ausgewählten Patienten prüfen
  • Fortlaufende Evaluation der Ergebnisse und Effektivität der Methode
  • Zusammenarbeit mit Therapanacea zur Optimierung und Weiterentwicklung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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