Schleswig-Holstein - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Kontroversen um Wolfsauswilderung in Hamburg
Kiel () – Der CDU-Landtagsabgeordnete Hauke Göttsch hat gemeinsam mit jagdpolitischen Sprechern aus mehreren nord- und mitteldeutschen Bundesländern die Auswilderung eines Wolfs in Hamburg scharf kritisiert. Dies teilte der Politiker in einer gemeinsamen Erklärung am Freitag mit.
Hintergrund ist ein Angriff auf eine Passantin in der Hamburger Innenstadt in der vergangenen Woche.
Göttsch bezeichnete das Tier als „Problemwolf“ und warf dem Hamburger Senat vor, mit der Auswilderung in ein zunächst unbekanntes Gebiet das Problem lediglich in andere Bundesländer zu verlagern und die Sicherheit der Bevölkerung zu gefährden. Er sagte, es gebe eine „erhebliche Überpopulation“ in Deutschland und forderte, sich an Obergrenzen wie in Schweden oder Frankreich zu orientieren, wo im Schnitt nur ein Wolf pro 1.000 km² geduldet werde.
Die CDU-geführte Bundesregierung habe den Wolf bereits ins Jagdrecht aufgenommen, wodurch Problemwölfe entnommen werden könnten, so Göttsch weiter.
Die Entscheidung Hamburgs, das Tier auszuwildern statt zu entnehmen, sei daher „falsch und verantwortungslos“. Mit der Sicherheit der Bevölkerung in Stadt und Land werde unnötig gespielt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | CDU-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- CDU-Landtagsabgeordneter Hauke Göttsch kritisiert Auswilderung eines Wolfs in Hamburg.
- Angabe eines Angriffs auf eine Passantin in der Hamburger Innenstadt.
- Göttsch fordert Obergrenzen für Wölfe in Deutschland und bezeichnet die Entscheidung Hamburgs als "falsch und verantwortungslos".
Warum ist das wichtig?
- Sicherheit der Bevölkerung gefährdet
- Verlagerung des Problems in andere Bundesländer
- Notwendigkeit von Obergrenzen bei der Wolfpopulation
Wer ist betroffen?
- Hauke Göttsch
- Passanten in Hamburg
- Bevölkerung in Stadt und Land
Zahlen/Fakten?
- Erhebliche Überpopulation von Wölfen in Deutschland.
- In Schweden oder Frankreich nur ein Wolf pro 1.000 km².
- CDU-geführte Bundesregierung hat den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen.
Wie geht’s weiter?
- Kritik an der Auswilderung des Wolfs in Hamburg
- Forderung nach Obergrenzen für die Wolfspopulation
- Dringender Appell an die Sicherheitslage der Bevölkerung
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