Deutsche Produktion im Februar gesunken

9. April 2026
1 min Lesezeit

Deutsche Produktion im Februar gesunken

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftsausblick: Produktionsdaten aus Wiesbaden

() – Die reale Produktion im Produzierenden Gewerbe in ist im Februar 2026 gegenüber Januar saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent gesunken. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von Dezember 2025 bis Februar 2026 um 0,4 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Donnerstag mit.

Im Januar 2026 blieb die Produktion nach Revision der vorläufigen Ergebnisse auf dem Niveau des Vormonats (0,0 Prozent; vorläufiger Wert: -0,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 blieb die Produktion im Februar 2026 kalenderbereinigt unverändert (0,0 Prozent).

Der Rückgang im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat ist auf die Produktionsrückgänge im Baugewerbe (-1,2 Prozent), im Bereich Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-3,9 Prozent) und in der Pharmaindustrie (-4,4 Prozent) zurückzuführen. Positiv wirkte sich hingegen der Anstieg in der Automobilindustrie (+1,7 Prozent) aus.

Die Industrieproduktion sank im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent. Dabei sank die Produktion von Konsumgütern um 1,5 Prozent. Die Produktion von Vorleistungsgütern stieg dagegen um 0,4 Prozent und die Produktion von Investitionsgütern stieg um 0,1 Prozent. Außerhalb der Industrie stieg die Energieerzeugung um 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 sank die Industrieproduktion kalenderbereinigt um 0,6 Prozent.

In den energieintensiven Industriezweigen ist die Produktion im Februar 2026 gegenüber Januar 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,9 Prozent gestiegen. Im Dreimonatsvergleich war die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen von Dezember 2025 bis Februar 2026 auf dem Niveau der drei vorangegangenen Monate (0,0 Prozent). Verglichen mit dem Vorjahresmonat Februar 2025 war die energieintensive Produktion im Februar 2026 kalenderbereinigt um 0,1 Prozent höher.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Produktion im Produzierenden Gewerbe in Deutschland sank im Februar 2026 um 0,3 Prozent gegenüber Januar.
  • Rückgänge in Baugewerbe (-1,2 Prozent), Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten (-3,9 Prozent) und Pharmaindustrie (-4,4 Prozent).
  • Anstieg in der Automobilindustrie (+1,7 Prozent) und Energieerzeugung (+0,3 Prozent).

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe zeigt wirtschaftliche Herausforderungen auf.
  • Veränderungen in verschiedenen Industrien können auf Trends und Entwicklungen der Marktbedingungen hinweisen.
  • Daten und Statistiken sind wichtig für wirtschaftliche Analysen und politische Entscheidungen.

Wer ist betroffen?

  • Baugewerbe
  • Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten
  • Pharmaindustrie

Zahlen/Fakten?

  • Produktion im Produzierenden Gewerbe Februar 2026 -0,3 Prozent gegenüber Januar 2026
  • Rückgang Baugewerbe -1,2 Prozent, Pharmaindustrie -4,4 Prozent
  • Anstieg Automobilindustrie +1,7 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Entwicklungen im Baugewerbe beobachten
  • Trends in der Automobilindustrie analysieren
  • Energieerzeugung im Auge behalten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss