Anteil der Menschen mit Grundsicherung im Alter in NRW gestiegen

10. November 2025
1 min Lesezeit

Anteil der Menschen mit Grundsicherung im Alter in NRW gestiegen

Nordrhein-Westfalen - Regional - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen

() – Ende 2024 haben in 5,3 % der über 66-Jährigen Grundsicherung im Alter bezogen. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei 5,0 %. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, ist die Quote der Personen mit Bezug dieser Leistung in Nordrhein-Westfalen das vierte Jahr in Folge gestiegen.

Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt liegt die NRW-Quote um 1,2 Prozentpunkte höher, da bundesweit 4,1 % der über 66-Jährigen Grundsicherung im Alter erhielten.

Die Grundsicherung im Alter steht Personen zu, die die Altersgrenze nach § 41 Absatz 2 SGB XII erreicht haben und ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen oder dem ihres (Ehe)Partners sichern können. Ende 2024 lag die Zahl der Menschen in NRW, die Grundsicherung im Alter erhielten, bei 195.965. Bis Ende Juni 2025 stieg diese Zahl auf insgesamt 199.020 Empfänger.

Besonders auffällig ist, dass über 66-jährige Frauen mit 5,4 % häufiger Grundsicherung im Alter beziehen als Männer, deren Quote bei 5,0 % liegt.

Während die Quote bei Männern in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen ist, stagnierte sie bei Frauen von 2015 bis 2021. Ein Anstieg bei den Frauen ist seit der Möglichkeit für geflüchtete Menschen aus der , Grundsicherung im Alter zu beantragen, zu verzeichnen. Ende 2024 lag die Zahl der Ukrainer mit Bezug von Grundsicherung im Alter bei 21.600 Personen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Seniorin mit Helferin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Ende 2024 bezogen 5,3 % der über 66-Jährigen in Nordrhein-Westfalen Grundsicherung im Alter, Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (5,0 %).
  • NRW-Quote liegt um 1,2 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (4,1 %).
  • Über 66-jährige Frauen beziehen mit 5,4 % häufiger Grundsicherung als Männer (5,0 %).

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Grundsicherungsbezieher zeigt wachsende finanzielle Unsicherheiten im Alter.
  • Höhere Quote in NRW im Vergleich zum Bundesdurchschnitt deutet auf regionale ökonomische Herausforderungen hin.
  • Unterschiedliche Grundsicherungsquoten zwischen Männern und Frauen zeigen gesellschaftliche Ungleichheiten.

Wer ist betroffen?

  • über 66-Jährige in Nordrhein-Westfalen
  • Frauen über 66 Jahre
  • Ukrainer, die Grundsicherung im Alter beziehen

Zahlen/Fakten?

  • Ende 2024 haben in NRW 5,3 % der über 66-Jährigen Grundsicherung im Alter bezogen.
  • Anzahl der Menschen in NRW, die Grundsicherung im Alter erhielten, lag bei 195.965.
  • Ende 2024 waren 5,4 % der über 66-jährigen Frauen und 5,0 % der Männer von Grundsicherung im Alter betroffen.

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Erhöhung der Grundsicherungsquoten bis 2025 erwartet
  • Mögliche Einflussnahme durch geflüchtete Ukrainer auf Statistiken
  • Fortdauernde Überwachung der demografischen Entwicklungen in NRW
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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