Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik: NATO und Iran-Konflikt in Berlin
Berlin () – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), sieht in Trumps Drohung, Brücken im Iran zu bombardieren, keine nachvollziehbare militärische Strategie. „Zumindest können wir dahinter keine Strategie erkennen“, sagte Röwekamp dem TV-Sender „Welt“ am Dienstag.
„Die Situation ist unabgesprochen in der Nato, unabgesprochen auch mit uns als Partner. Wir werben als deutsche Bundesregierung sehr intensiv darum, dass diese Kampfhandlungen eingestellt werden und es möglichst schnell zu einer Vereinbarung kommt“, erklärte der CDU-Politiker. „Klar ist aber auch: Der Iran muss daran mitwirken. Insbesondere muss sichergestellt sein, dass künftige militärische Angriffe – sei es aus dem Iran selbst oder über seine Proxys, insbesondere auf Israel – sowie eine Bedrohungslage auch in Europa aufgegeben werden.“
An einen Austritt der USA aus der Nato, wie von Trump mehrfach angedroht, glaubt Röwekamp nicht. „So einfach geht das ja nicht, einfach aus der Nato auszutreten“, sagte er. Das gehe auch für einen US-Präsidenten nicht. „Und wir sind diese Rhetorik ja schon aus den letzten Wochen und Monaten gewohnt.“
Das eine sei die Rhetorik des Präsidenten, das andere die wechselseitigen Bündnisverpflichtungen, sagte Röwekamp mit Blick auf die Debatte um Grönland. „Und dazu haben wir feste Vereinbarungen getroffen. Ich habe keinen Zweifel, dass die USA sich auch in Zukunft an die getroffenen Vereinbarungen innerhalb der Nato halten werden.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thomas Röwekamp (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Thomas Röwekamp kritisiert Trumps Drohung, Brücken im Iran zu bombardieren, als nicht nachvollziehbare militärische Strategie.
- Er betont die Wichtigkeit einer Vereinbarung zur Einstellung von Kampfhandlungen und die Mitwirkung des Irans.
- Röwekamp glaubt nicht an einen Austritt der USA aus der NATO.
Warum ist das wichtig?
- Trumps Drohung könnte die geopolitische Stabilität im Nahen Osten gefährden.
- Eine klare militärische Strategie ist notwendig, um Konflikte zu vermeiden.
- Die Zusammenarbeit innerhalb der NATO ist entscheidend für die Sicherheit Europas.
Wer ist betroffen?
- Thomas Röwekamp (CDU)
- deutsche Bundesregierung
- Iran
Zahlen/Fakten?
- Keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Werben um Einstellung der Kampfhandlungen und schnelle Vereinbarung
- Iran muss zur Deeskalation von militärischen Angriffen beitragen
- USA werden voraussichtlich ihre NATO-Verpflichtungen einhalten
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