Thüringen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Ausländerzahlen in Thüringen stagnieren
Erfurt () – Die Zahl der ausländischen Personen in Thüringen ist im vergangenen Jahr nahezu unverändert geblieben. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte, lebten zum Jahreswechsel insgesamt 187.990 nichtdeutsche Personen im Freistaat.
Das sind lediglich 225 Personen oder 0,1 Prozent mehr als Ende 2024.
Die Entwicklung stellt eine deutliche Verlangsamung des Wachstums dar. Im Jahr zuvor war die Zahl der ausländischen Einwohner gegenüber 2023 noch um 3,8 Prozent oder 6.915 Personen gestiegen.
Die größte Gruppe bilden weiterhin ukrainische Staatsangehörige mit 37.465 Personen, gefolgt von Syrern (22.280) und Polen (15.085). Während die Zahl der Ukrainer um 2,4 Prozent stieg, sank die der Syrer um 3,5 und die der Polen um 2,0 Prozent.
Auf Kreisebene lebten die meisten Ausländer in Erfurt (27.785), gefolgt von Gera (14.740) und Jena (14.700).
Den stärksten prozentualen Rückgang verzeichnete Suhl mit minus 17,7 Prozent, während die Stadt Gera mit einem Plus von 4,8 Prozent den größten Zuwachs hatte. Die Daten basieren auf einer Auswertung des Ausländerzentralregisters, wobei alle Zahlen aus Geheimhaltungsgründen auf ein Vielfaches von fünf gerundet wurden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frau mit Kopftuch (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zahl ausländischer Personen in Thüringen nahezu unverändert bei 187.990
- Wachstum verlangsamte sich auf 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
- Größte Gruppe sind Ukrainer, gefolgt von Syrern und Polen; Rückgang bei Syrern und Polen
Warum ist das wichtig?
- Stabilität der ausländischen Bevölkerung in Thüringen
- Rückgang des Zuwachses im Vergleich zum Vorjahr
- Wichtige demografische Veränderungen im internationalen Kontext
Wer ist betroffen?
- Ausländische Personen in Thüringen
- Ukrainische Staatsangehörige
- Syrische Staatsangehörige
Zahlen/Fakten?
- 187.990 nichtdeutsche Personen in Thüringen zum Jahreswechsel
- 225 Personen oder 0,1 Prozent mehr als Ende 2024
- Größte Gruppe: ukrainische Staatsangehörige mit 37.465 Personen
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Entwicklung der ausländischen Bevölkerung in Thüringen
- Möglichkeiten zur Förderung der Integration und Unterstützung von Migranten
- Analyse der Ursachen für den Rückgang bestimmter Bevölkerungsgruppen
