Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheitswesen in Niedersachsen 2024
Hannover () – Ende 2024 waren in Niedersachsen mehr als eine halbe Million Personen im Gesundheitswesen beschäftigt. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Diensatg mitteilte, arbeiteten insgesamt 576.400 Menschen in diesem Bereich, was einem Anstieg von rund 8.300 Beschäftigten oder 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Der Großteil des Personals war in ambulanten Einrichtungen wie Arztpraxen (43,0 Prozent) und in stationären Einrichtungen wie Krankenhäusern (38,5 Prozent) tätig.
Die auf Vollzeit umgerechnete Personalzahl lag mit etwa 401.500 Vollzeitäquivalenten um knapp ein Drittel unter der Gesamtbeschäftigtenzahl, was die starke Verbreitung von Teilzeit im Gesundheitssektor unterstreicht. Rechnerisch entsprachen 100 Beschäftigte somit etwa 70 Vollzeitstellen.
Den höchsten Anteil an Vollzeitäquivalenten je 100 Beschäftigte wiesen dabei Verwaltungseinrichtungen und der Gesundheitsschutz mit jeweils 83 auf.
Der Frauenanteil im niedersächsischen Gesundheitspersonal betrug 76,9 Prozent und hat sich in den vergangenen 15 Jahren kaum verändert. Am höchsten war der Anteil weiblicher Beschäftigter in ambulanten Einrichtungen mit 81,8 Prozent.
Deutlich unterdurchschnittlich war er dagegen in den Rettungsdiensten, wo nur 34,0 Prozent der Beschäftigten Frauen waren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- In Niedersachsen waren Ende 2024 über 576.400 Personen im Gesundheitswesen beschäftigt.
- Anstieg um 8.300 Beschäftigte oder 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
- Frauenanteil im Gesundheitspersonal betrug 76,9 Prozent.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Beschäftigten im Gesundheitswesen zeigt Wachstum und Bedarf in diesem Sektor.
- Hoher Frauenanteil weist auf Geschlechterverteilung und potenzielle Ungleichheiten hin.
- Überwiegende Teilzeitarbeit könnte auf Herausforderungen in der Arbeitsorganisation hinweisen.
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte im Gesundheitswesen in Niedersachsen
- Frauen im Gesundheitspersonal
- Beschäftigte in ambulanten und stationären Einrichtungen
Zahlen/Fakten?
- 576.400 Personen im Gesundheitswesen in Niedersachsen Ende 2024
- Anstieg von 8.300 Beschäftigten oder 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
- Frauenanteil im Gesundheitspersonal betrug 76,9 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Keine Angabe
- Saarland führt einheitliche Medienausleihe für Schulen ein - 31. März 2026
- Rehlinger bezeichnet Butscha als Symbol der Unmenschlichkeit - 31. März 2026
- Kallas will "kreativ" gegen russische Schattenflotte vorgehen - 31. März 2026
