Hamburg debattiert über Kampf gegen Femizide

26. November 2025
1 min Lesezeit

Hamburg debattiert über Kampf gegen Femizide

Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Debatte über Gewalt in Hamburg

() – Die Hamburgische Bürgerschaft hat in einer Aktuellen Stunde über Gewalt gegen Frauen debattiert. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen hatten das Thema unter dem Titel „Jeder Femizid ist einer zu viel“ gemeinsam auf die Tagesordnung gesetzt, wie die SPD-Fraktion mitteilte.

Claudia Loss, Opferschutzexpertin der SPD-Fraktion, verwies auf erschreckende Zahlen: 308 Frauen seien 2024 Opfer eines Tötungsdelikts durch ihren (Ex-)Partner geworden. Über 53.000 Frauen und Mädchen wurden Opfer von Sexualstraftaten und mehr als 187.000 Frauen waren von häuslicher Gewalt betroffen.

Die Gewalt gegenüber Frauen nehme seit Jahren zu, sowohl im eigenen Zuhause als auch im digitalen Raum.

Lena Zagst, rechtspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, forderte eine Reform des Strafrechts: „Femizide sind die extremste Form patriarchaler Gewalt.“ Sie sprach sich dafür aus, frauenfeindliche Motive als klares Mordmerkmal im Strafgesetzbuch zu verankern.

Beide Politikerinnen betonten zudem die Bedeutung von Präventionsprogrammen und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Frauen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Demonstrantin gegen Gewalt an Frauen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Hamburgische Bürgerschaft debattiert über Gewalt gegen Frauen.
  • 308 Frauen wurden 2024 Opfer eines Tötungsdelikts durch (Ex-)Partner.
  • Forderung nach Reform des Strafrechts und besseren Präventionsprogrammen.

Warum ist das wichtig?

  • Zunahme von Gewalt gegen Frauen ist alarmierend und erfordert dringendes Handeln.
  • Femizide als extremste Form patriarchaler Gewalt müssen rechtlich stärker gewürdigt werden.
  • Präventionsprogramme und Unterstützung sind essentiell für den Schutz betroffener Frauen.

Wer ist betroffen?

  • Frauen und Mädchen
  • Opfer von Tötungsdelikten, Sexualstraftaten und häuslicher Gewalt
  • Betroffene von patriarchaler Gewalt

Zahlen/Fakten?

  • 308 Frauen waren 2024 Opfer eines Tötungsdelikts durch ihren (Ex-)Partner
  • Über 53.000 Frauen und Mädchen wurden Opfer von Sexualstraftaten
  • Mehr als 187.000 Frauen waren von häuslicher Gewalt betroffen

Wie geht’s weiter?

  • Reform des Strafrechts zur Verankerung frauenfeindlicher Motive als Mordmerkmal
  • Ausbau von Präventionsprogrammen und Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Frauen
  • Weitere Debatten und Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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