Experte: Öl könnte nach dem Krieg 20 Prozent teurer sein

11. März 2026
1 min Lesezeit

Experte: Öl könnte nach dem Krieg 20 Prozent teurer sein

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Prognosen zu Ölpreisen in Boston

Boston () – Elliot Hentov, Chefstratege für geopolitische Fragen beim Finanzdienstleister State Street, glaubt, dass sich Investoren auf längerfristig höhere Ölpreise einstellen müssen. „Die Risikoprämie auf Öl wird noch eine Weile bleiben, auch wenn sich der Krieg tatsächlich dem Ende zuneigen sollte“, sagte Hentov dem „Handelsblatt“.

„Öl könnte nach dem Krieg 20 Prozent teurer sein“, sagte der Geopolitik-Experte weiter, und würde dann bei rund 70 bis 75 Dollar pro Barrel liegen. „Das wäre kein Öl-Schock“, aber hätte laut Hentov dennoch Konsequenzen – vor allem für Staaten wie Deutschland, die stark von Energieimporten abhängig sind. „Wenn die Energielieferungen wieder regulär fließen, werden sich auch die Preise normalisieren, aber man holt nicht alles wieder auf.“

Der Preis der Sorte Brent war Anfang der Woche zunächst auf 120 Dollar pro Barrel nach oben geschossen, bevor Äußerungen von US-Präsident Donald Trump für eine Entspannung am Markt gesorgt hatten. Demnach stehe laut Trump ein Ende des Krieges kurz bevor.

Hentov geht davon aus, dass der Krieg in „Wochen, nicht Monaten“ beendet sein wird, vor allem, wenn die USA weiterhin vom Einsatz von Bodentruppen absehen. Ein längerfristig höherer Ölpreis würde auch höhere Renditen auf langfristige Staatsanleihen mit sich bringen. Das würde dann dafür sorgen, dass Aktien unattraktiver werden, sagte Hentov.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Öltanks in Katar (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Elliot Hentov glaubt an langfristig höhere Ölpreise nach dem Ende des Krieges.
  • Ölpreise könnten um 20 Prozent auf 70 bis 75 Dollar pro Barrel steigen.
  • Krieg könnte in "Wochen, nicht Monaten" enden, was Auswirkungen auf Märkte und Investitionen haben wird.

Warum ist das wichtig?

  • Höhere Ölpreise haben langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft.
  • Energieabhängigkeit von Staaten wie Deutschland erhöht das Risiko.
  • Veränderungen im Ölpreis beeinflussen die Attraktivität von Aktien und Anleihen.

Wer ist betroffen?

  • Staaten wie Deutschland, die stark von Energieimporten abhängig sind
  • Investoren
  • Aktienmärkte

Zahlen/Fakten?

  • Ölpreise könnten nach dem Krieg um 20 Prozent steigen, auf 70 bis 75 Dollar pro Barrel.
  • Der Preis der Sorte Brent lag zu Beginn der Woche bei 120 Dollar pro Barrel.
  • Hentov erwartet das Kriegsende in "Wochen, nicht Monaten".

Wie geht’s weiter?

  • Investoren sollten sich auf längerfristig höhere Ölpreise einstellen.
  • Ölpreise könnten nach dem Krieg bei 70 bis 75 Dollar pro Barrel liegen.
  • Höhere Ölpreise werden auch höhere Renditen auf Staatsanleihen bringen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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